Agiles IT-Management (DevOps) und Automatisierung in die Organisation einführen

Branche: Bau, Chemie und Rohstoffe, Dienstleistungen, Energie und Umwelt, Finanzen, Versicherungen und Immobilien, Handel, Industrie und Produktion, Öffentlich und Gesellschaft, Pharma und Gesundheit, Technik und Telekommunikation, Tourismus und Gastro, Verkehr und Logistik, Sonstige Branche
Aufgabenbereich: Informationstechnologie


Die Herausforderung


Neuanforderungen und klassisches IT-Management werden im IT-Infrastrukturmanagement häufig manuell durchgeführt. Für Kunden führt dies zu spürbaren Verzögerungen. Gleichzeitig entsteht erheblicher Aufwand für die Pflege von Dokumentationen, die aber dennoch meist unvollständig und schon bald wieder veraltet sind. Die notwendige Nachvollziehbarkeit von Änderungen erzwingt zudem langwierige Prozesse, die zusätzliche Bearbeitungszeit benötigen.

Software-Entwicklung wiederum ist überall dort anzutreffen, wo zumindest eine grundlegende Logik erforderlich ist. Dies trifft auf Industriemaschinen zu, auf Geräte des täglichen Lebens und noch viel mehr auf intelligente Cloud Services im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie interne Individualentwicklungen. Damit verbunden sind Merkmale wie Sicherheit und Stabilität, aber auch die Bedienbarkeit durch den Endanwender mittels attraktivem Interface. In der klassischen Softwareentwicklung gibt es jedoch oftmals keine homogene Entwicklungslandschaft (Tools, Prozesse), insbesondere bei verteilten Entwicklungsteams. Dies führt zu Abstimmungsproblemen und Wartezeiten bei der Veröffentlichung neuer Releases. Fehlerbehebungen und die Verfügbarkeit neuer, längst angekündigter Funktionen werden weiter verzögert.

In beiden hier dargestellten Situationen, im IT-Infrastrukturmanagement ebenso wie in der Software-Entwicklung, führen aufwendige und komplexe Vorgänge, manuelle und unabgestimmte Arbeitsschritte sowie Intransparenz zu Zeitverzögerungen und Fehlern.

Die Lösung


​Für eine erfolgreiche Einführung von DevOps im Unternehmen ist seitens der Stakeholder ein Grundlagenverständnis von Vorteil sowie Kenntnisse über die Voraussetzungen an das organisatorische Umfeld. Ein DevOps Einstiegsseminar wird daher dringend empfohlen.

Ein DevOps Projekt beginnt mit einem KickOff Workshop. In diesem erfolgt eine Analyse von Infrastruktur, Systemen, Services und Applikationen. Hierauf aufbauend wird ein Maßnahmenplan erstellt sowie eine initiale Aufgabenliste mit den durchzuführenden Arbeitsschritten.

Im Vorfeld zur eigentlichen Projektumsetzung wird als agiles Projektmanagement SCRUM eingeführt, da auch DevOps auf dieser Methodik basiert. Die initiale Aufgabenliste wird in das methodenspezifische Product Log überführt. Es folgt das Onboarding der Azure DevOps Plattform – dies umfasst die Einrichtung des Azure Mandaten sowie die Ersteinrichtung aller DevOps-Komponenten, -Berechtigungen etc.

Anschließend erfolgt der Aufbau von Build- und Deployment-Pipelines entsprechend dem geplanten Durchführungsprozess für die Veröffentlichung von Bugfixes, Funktionen und Updates. Im Zuge des Projekts wird geprüft, ob bestehende IT-Projekte in die codebasierte Management-Welt übernommen werden, oder ob ausschließlich neue Projekte nach der DevOps-Methode realisiert werden.

In weiterer Folge werden manuelle Deployment-Schritte durch automatisierende Script-Bausteine ersetzt. Jede Funktion wird erst über die Pipeline getestet und anschließend für die Produktion freigegeben. Eine Erweiterung des Projekts um weitere Anforderungen ist jederzeit möglich.

Der Nutzen

Nach Einführung von DevOps ist das Unternehmen in der Lage, IT-Anforderungen agil, automatisiert und transparent umzusetzen. Neben der technischen Prozessoptimierung stehen Servicedokumentationen automatisch zur Verfügung.

Für die betroffenen (Cloud)Services wird ein fehlerfreies und reproduzierbares ​Infrastrukturdeployment auf Knopfdruck ermöglicht. Systeme können unabhängig von Region und Einsatzbedarf (Test, Produktiv, Abnahme) in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt werden.

Compliance und Informationssicherheit profitieren von einem kontinuierlich reproduzierbaren Ergebnisses der Serviceprovisionierungen.

Optional erhält der Endanwender aus einem Onlineservicekatalog benötigte Apps und Services ohne dabei die IT in Anspruch nehmen zu müssen.




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