Erfassung von Durchlaufzeiten in der Produktion und Logistik

Branche: Chemie und Rohstoffe, Industrie und Produktion, Verkehr und Logistik
Aufgabenbereich: Logistik und Lager, Produktion

Die Herausforderung

In komplexen oder mehrstufigen Produktionsabläufen können unnötige Prozessverzögerungen durch ineffiziente Wegführungen oder Wartezeiten an Maschinen entstehen. Übermässiger Zeitverlust führt neben einer Ineffizienz in der Produktionskette zu erhöhten Kosten, da nachfolgende Produktionsschritte bzw. Maschinen nicht vollständig ausgelastet sind, obwohl Kapazität verfügbar wäre.

Die manuelle Messung einzelner Prozesszeiten ist eine aufwendige und oftmals nicht durchgehend realisierbare Herangehensweise, die zu Unschärfen in der Analyse führt.

Die Lösung

Bewegliche Güter werden mit technologischen Kennzeichnungen zur Nachverfolgung versehen. Hierzu zählen u.a. UWB Sender, die durch Lageveränderung und Bewegung detaillierte Zeitinformationen je Arbeitsschritt liefern können. Ebenso bietet der Scan von RFID Tags eine Möglichkeit, den Ein- und Ausgangszeitpunkt eines beweglichen Gutes zu messen.

Die Lösung umfasst hierbei die kostenopmierte Kombination von unterschiedlichen Technologien, die jeweils zum Einsatzort und zum jeweiligen Prozess ausgewählt werden. Über ein zentrales System kann nun jederzeit und ortsunabhängig nachvollzogen werden, wie lange sich Einheiten bereits am selben Ort befinden und darüber hinaus, welche Zeit seit Beginn bereits vergangen ist. Die Prozesszeit wird hierbei detailliert erfasst und der vorhandenen "Soll"-Zeit gegenübergestellt.

Mitarbeiter erhalten Informationen, welche Charge bereits eine Verzögerung aufweist und gegebenenfalls vorgezogen werden soll. Die Lösung wird entsprechend des Produktions- und Logistikprozesses individuell entworfen, mit standardisierten Technologien realisiert und den Mitarbeitern durch eine geeignete Visualisierungslösung zugänglich gemacht. Hierzu zählen u.a. Lösungen für Mobiltelefone, Tablets und Datenbrillen.

Der Nutzen

Die Durchlaufzeit von Produktions- und Logistik-Prozessen sowie einzelner Arbeitsschritte lässt sich präzise ermitteln und in Folge Abläufe optimieren. Problem- bzw. Engpass-Stellen können anhand der dokumentierten Durchlaufzeiten automatisch identifiziert werden. Hieraus lassen sich gegebenenfalls Schulungsmaßnahmen für das Bedienpersonal ableiten oder auch eine Entscheidungsbasis für Investitionen im kritischen Umfeld.



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