Luftqualität im Büro ermitteln und CO2-Austausch verbessern

Branche: Dienstleistungen, Finanzen, Versicherungen und Immobilien, Handel, Öffentlich und Gesellschaft, Pharma und Gesundheit, Technik und Telekommunikation, Tourismus und Gastro
Aufgabenbereich: Kundenbetreuung, Personalwesen, Pflege und Rehabilitation

Herausforderung

Die Menschen in den industrialisierten Staaten verbringen in der Regel die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Über die Atmung gelangt Kohlendioxid in die Raumluft. Zur Veranschaulichung: Pro Stunde atmet eine Person bei sitzender Tätigkeit rund 500 Liter Luft aus; davon sind 15 bis 20 Liter reines CO2. In 24 Stunden ergibt dies einen Kohlendioxidausstoß, der jenem eines Kleinwagens auf einer 10-Kilometer-Fahrt entspricht. Wie hoch die CO2-Konzentration in einem Innenraum ist, bestimmt aber nicht nur die Atmung. Im Wesentlichen hängt sie von folgenden Faktoren ab:

  • Raumgröße: Je kleiner der Raum ist, desto schneller steigt die CO2-Konzentration und erreicht höhere Werte.
  • Anzahl der Personen: Eine größere Anzahl an Personen bedeutet mehr Kohlendioxid in der Luft.
  • Aktivität der Personen: Die Luftqualität wird davon beeinflusst, ob sich die Menschen in einem Raum ruhig verhalten, miteinander sprechen, laut singen oder sich körperlich betätigen.
  • Zeitdauer der Raumnutzung: Wird der Raum nur kurz genutzt oder über einen längeren Zeitraum?
  • Belüftungssituation: Der Luftaustausch im Raum ist zu beachten. Wie oft und wie lange werden die Fenster geöffnet? Steht eine Lüftungsanlage zur Verfügung?
  • Verbrennungsvorgänge: Hier entscheidet, ob es ein offenes Feuer im Raum gibt oder die anwesenden Personen Zigaretten rauchen.

Das Zusammenspiel dieser Einflussfaktoren bestimmt die Konzentration von Kohlendioxid und anderen Schadstoffen in der Raumluft und ist ein Indikator für die Luftqualität in Aufenthaltsräumen des Menschen. Der Kohlendioxidanteil in der Luft wird in Parts per Million (kurz ppm) angegeben. Bis zu einem CO2-Gehalt von 1.000 ppm – die sogenannte Pettenkofer-Zahl – wird die Raumluft von uns Menschen als angenehm empfunden.

Moderne Bauweise verhindert Luftaustausch
In der Vergangenheit waren die Gebäude durch die verwendeten Baumaterialien viel luftdurchlässiger als heute. Neuere Bauten hingegen sind außerordentlich gut gedämmt, damit möglichst wenig wertvolle Wärmeenergie verloren geht.
Der Nachteil daran: Es findet kaum noch Luftaustausch über die Gebäudehülle statt. Die moderne Bauweise, egal ob bei Privathäusern, Bürogebäuden oder Schulen, sowie die immer besser abdichtenden Fenster sorgen dafür, dass unsere Gebäude immer undurchlässiger werden.
Die unerwünschte Folge: Selbst bei nur wenigen anwesenden Personen ist die Raumluft rasch verbraucht.

Luftqualität hat Auswirkungen auf die Gesundheit
Jeder Mensch ist anders und nimmt die Luftqualität anders wahr. Übersteigt die CO2-Konzentration den Grenzwert von 1.000 ppm, bis zu dem sie als hygienisch unbedenklich gilt, kann es zu einem Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen oder Kopfschmerzen kommen. Die Luftqualität führt bereits zu Unwohlsein, noch bevor der zu hohe CO2-Anteil über die Atemluft bewusst wahrgenommen wird. Aus diesem Grund sollte der gesunden Raumluft ein großes Augenmerk geschenkt werden. Ohne regelmäßiges intensives Lüften nimmt die Raumluftqualität rapide ab und binnen kurzer Zeit ist der Grenzwert zum Unwohlsein erreicht – egal ob in privaten oder öffentlichen Gebäuden. Mithilfe von CO2-Messgeräten lassen sich relativ einfach die Ist-Werte feststellen, das Lüften muss aber immer noch manuell durchgeführt werden. Die Messdaten können natürlich auch an ein vorhandenes Lüftungssystem weitergeleitet werden und damit die automatische Lüftung steuern.

Lösung

Wissen, handeln, bestehen
Füllstand und Standort von Containern ermitteln

Ein kleines Kästchen an der Wand gibt Bescheid, wann und wieviel zu lüften ist. Mit dem kleinen Display ist der Messwert sofort ablesbar und keine weitere App ist zu öffnen. Sie erhalten ein komplett wartungsfreies Funksystem, bei dem Sie keinerlei Voraussetzungen speziell im Netzwerk schaffen müssen.
Die korrekte aber bedenkenlose Platzierung im Raum ist dank Funktechnik völlig frei wählbar. Sie messen auf der empfohlenen Messhöhe (Brusthöhe, ca. 1,2m) und auch entfernt von Heizkörpern oder Türen und Fenstern.

Lösungskomponenten:

  • 10 Stk. Connected Inventions AirWit CO2 Sensor
  • Optional mit oder ohne eInk Display
  • IoT Portal Lösung (Microsoft IoT Central)
  • Anpassen Dashboard auf Kundenwunsch
  • Berechtigung der Mitarbeiter*Innen des Kunden
  • Kostenlose sigfox-Basisstation enthalten
  • 5 Jahre Service

Nutzen

Denn das Thema Wärme bzw. Kälte ist in allen Büros das Thema Nummer eins. So wird ein höchst menschliches Thema versachlicht. Die Messdaten landen zusätzlich im Langzeitspeicher um für spätere Auswertungen zur Verfügung zu stehen. Die Heizkosten und Klimakosten sind besser in den Griff zu bekommen, da die Mitarbeiter auf das Thema sensibilisiert sind und aktiv dazu beitragen können.
Für zB Arztpraxen gibt es den Sensor auch OHNE Display, damit genau diese Diskussionen nicht entstehen können.

Weitere Infos

Finden Sie unser Angebot hier im Shop: Komplettpaket "Smarte Raumluftüberwachung"

Weitere technische Details zu dem Sensor erhalten Sie hier.

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Franz Ortner

Franz Ortner

Lead Expert Digital Solutions, ACP IT Solutions GmbH

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Wolfgang Ennikl

Wolfgang Ennikl

Geschäftsführer cubido business solutions GmbH

Experte für Qualitätsoptimierung und Herstellkostenreduktion durch Analyse von Daten, Umweltfaktoren und Produktionsabläufe.




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